Das Invalidierungsprinzip
Dein Stop Loss sollte auf dem Level liegen, auf dem deine Trading-These invalidiert wird. Nicht in einem zufälligen Abstand, nicht bei einer runden Zahl und definitiv nicht dort, 'wo es sich richtig anfühlt.' Jedes SMC-Setup hat einen spezifischen Invalidierungspunkt.
Order Block Einstiege
Der Stop geht über den extremen Docht des OB. Bei einem bullischen OB-Einstieg liegt der Stop unter dem niedrigsten Docht der OB-Kerze. Füge 1-2 Pips Puffer für den Spread hinzu. Wenn der volle OB-Docht gesweept wird, sind die institutionellen Orders nicht mehr gültig.
FVG Einstiege
Stop unter dem FVG-Tief für bullische Einstiege. Wenn die gesamte FVG gefüllt und durchbrochen wird, ist die Ungleichgewichts-These ungültig. Für engere Stops nutze die Consequent Encroachment (50% der FVG) als Stop-Level — akzeptiere aber, dass dies mehr Stop-Outs produziert.
ATR-Basierte Dynamische Stops
Bei volatilen Assets wie Krypto und Gold funktionieren statische Pip-basierte Stops nicht. Nutze 1,5x ATR(14) als minimale Stop-Distanz. Diese passt sich automatisch an die Volatilitätsbedingungen an. Bei hoher Volatilität weiten sich die Stops. Bei niedriger Volatilität werden sie enger.
Das R-Multiple-Framework
Berechne immer dein R vor dem Einstieg. Wenn dein Stop 20 Pips beträgt, sollte dein Take Profit mindestens 40 Pips (2R) betragen. Gehe niemals einen Trade ein, bei dem das Stop-zu-Ziel-Verhältnis weniger als 1:1.5 beträgt. Nutze unseren kostenlosen R:R-Rechner vor jedem Trade zu berechnen.